Wie ein Unternehmen aus Südwestfalen Maschinen das Riechen ermöglicht

Digitale Nase

Maschinen können schneiden, schleifen, fehlerhafte Teile erkennen und aussortieren, voll automatisch Produkte zusammensetzen und noch vieles mehr. Doch Maschinen, die auch riechen können? Davon hat wohl kaum jemand schon einmal gehört. Und doch arbeitet ein Unternehmen aus Südwestfalen genau an dieser Lösung. Das Unternehmen „Turck duotec GmbH“ aus Halver verfolgt konsequent das Ziel, Innovationen voranzutreiben und neue Technologien marktreif zu machen. An der Erstellung einer digitalen Nase für den Massenmarkt arbeitet das Unternehmen nun mit dem Start-up „SmartNanotubes Technologies“ aus der Nähe von Dresden zusammen.

Die Kooperation soll Geräten und Maschinen erstmals das Riechen ermöglichen. Cool! Ein sehr kleiner Chip auf der Basis von Nanomaterialien kommt dem menschlichen Geruchssinn sehr nahe. Der „Smell Inspector“ analysiert eine Vielzahl an Gerüchen und flüchtigen organischen Verbindungen. Eingesetzt werden könnte die neue Technik in der Lebensmittelverarbeitung, aber beispielsweise auch in der Medizin-Diagnostik und in der Sicherheitstechnik. In den Medizin-Diagnostik könnten dann anhand der Atemluft eines Menschen frühzeitig ernsthafte Erkrankungen diagnostiziert werden. Oder eine Maschine schlägt Alarm, sobald sie den Geruch einer gefährlichen Gaskombination erkennt, was die Sicherheit in Unternehmen deutlich erhöht.

Der Smell Inspector ist nach Aussagen von Turck duotec Ende des Jahres 2021 erhältlich. Das innovative Unternehmen aus Südwestfalen hat mit dieser neuartigen Technologie klar „die Nase vorn“ und kann Kunden*innen, die den riechenden Chip in ihre Geräte und Maschinen integrieren können, einen deutlichen Wettbewerbsvorteil bieten.

Mehr Informationen zum „Smell Inspector“ sind hier zu finden.

Quelle: Turck duotec GmbH

Bildnachweis: Turck duotec GmbH

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