Wie kann Ausbildung praxisnäher und motivierender gestaltet werden? Genau hier setzt das Projekt „U-Stahl ade – Vom U-Stahl-Feilen zur Azubi-Firma“ an, das nach einem Jahr Laufzeit eine erste positive Zwischenbilanz zieht. Beim Konsortialtreffen im Bildungszentrum Wittgenstein in Bad Berleburg tauschten sich Projektpartner über Fortschritte und nächste Schritte aus. Auch das Bundesinstitut für Berufsbildung begleitete das Treffen fachlich. Super!
Im Mittelpunkt steht ein neuer Ansatz in der metalltechnischen Grundausbildung. Statt klassischer Übungsaufgaben sollen Auszubildende künftig in einer Azubi-Firma realitätsnahebetriebliche Abläufe durchlaufen. Das Ziel besteht darin, fachliche Kompetenzen stärker mit Teamarbeit, Kreativität und Problemlösungsfähigkeit zu verknüpfen.
„Mit der Azubi-Firma wollen wir Ausbildung näher an die Realität moderner Betriebe bringen“, erklärt Björn Eckert, Projektleiter vom Berufsbildungszentrum der IHK Siegen. Auszubildene sollen Prozesse ganzheitlich erleben und mehr Verantwortung übernehmen.
Das Konzept wird derzeit weiterentwickelt. Dabei soll die Ausbildung stärker an der betrieblichen Realität ausgerichtet werden und unternehmerisches Denken frühzeitig gefördert werden. Damit leistet das Projekt auch einen Beitrag dazu, Fachkräfte zu sichern und Südwestfalen langfristig zu stärken.
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Quelle: Berufsbildungszentrum (bbz) der IHK Siegen e.V.
Bildquelle: BZW Bildungszentrum Wittgenstein





