Weltpremiere: Chefarzt in Siegen entwickelt lebensrettende Idee!

Ärzte mit Gegenstand

Im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen gab es eine beeindruckende Weltpremiere! Hier wurde zum ersten Mal eine neuartige Spezialprothese implantiert, die viele Menschenleben retten kann!

Was ist das Besondere daran? Normalerweise müssen Prothesen für diesen Einsatz speziell auf den Körper des zu operierenden Menschen angepasst werden. Das dauert oft Wochen. Einige Patienten versterben in dieser Zeit. Diese neue Spezialprothese mit dem Namen „E-nside“ ist dagegen flexibel. Sie ist so konzipiert, dass sie bei fast jedem Menschen passt und somit viel schneller eingesetzt werden kann!

Wo genau kommt die Prothese zum Einsatz? Zwischen Brust- und Bauchraum. Hier versorgt die Hauptschlagader über vier Seitenarme Leber, Milz, Darm und Nieren. Diese Seitenarme sind bei jedem Menschen unterschiedlich. Weist die größte Arterie eine Aussackung (Aneurysma) auf, droht sie zu reißen – und der Mensch innerlich zu verbluten. Dann muss ein Prothese her. Diese muss nun nicht mehr aufwändig angefertigt werden – dank der Erfindung.

Dieser Lebensretter wurde aber nicht nur in Siegen zum ersten Mal implantiert, sondern die ganze Idee stammt aus dem Klinikum – von Dr. Ahmed Koshty, dem Chefarzt der Gefäßchirurgie! Er hat die Idee mit der Firma Jotec aus Baden-Württemberg umgesetzt. Sein Ziel ist es, „die Implantation so einfach zu machen, dass jeder Gefäßchirurg dazu in der Lage ist.“

Quelle: Diakonie in Südwestfalen gGmbH

Bildnachweis: Facebook – Klinikum Jung- Stilling Siegen

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