Warum sich Energie-Expert*innen ein Schulprojekt aus Geseke zum Vorbild nehmen

Luftaufnahme des Ortes Geseke im Kreis Soest

Aus einem Schulprojekt in Geseke könnte bald ein Vorzeigeprojekt für ganz Nordrhein-Westfalen werden! Wie das? Die Schüler*innen des Antonianum Gymnasiums in Geseke hatten in einem Projekt modellhaft gezeigt, wie Abwärme der Geseker Zementwerke das Gymnasium beheizen könnte. Simuliert haben sie das mit einer Spirale aus Kupferrohr, einer Pumpe, einem Föhn und einer Holzkiste.

Das war 2017. Auch wenn es noch etwas hakte, war schnell klar: Das Modell funktioniert und ist auch in der Realität machbar! Nun hat das Versorgungsunternehmen Gelsenwasser mit Sitz in Gelsenkirchen das Projekt „Nahwärme für Geseke“ in die Hand genommen. Günstig ist es nicht, aber es allemal wert, finden die Verantwortlichen – denn das Projekt könnte Vorzeigeprojekt für ganz NRW werden.

„Nahwärme für Geseke“ läuft wie folgt ab: Industrielle Abwärme des Zementwerks Dyckerhoff in Geseke soll genutzt werden, um Schulen und andere Einrichtungen mit über 13,6 Kilometer langen Fernwärmeleitungen zu beheizen. Das Projekt soll bis spätestens 2026 vollständig umgesetzt sein.

Quelle: Antoniaum Gymnasium Geseke und GELSENWASSER AG

Bildnachweis: Hans Blossey

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