Warum ein Roboter in verschiedene Ausbildungsbetriebe reist

Menschen und Roboter

In vielen Unternehmen spielen Zukunftstechnologien eine immer größere Rolle. Das betrifft natürlich auch die Azubis. Die IHK Arnsberg und elf Unternehmen aus der Region Hellweg-Sauerland haben ein neues Projekt ins Leben gerufen. Hier können die Betriebe einen reisenden Roboter für ihre Auszubildenden buchen – online, für jeweils vier Wochen.

„Mit dem Roboter können sich die Auszubildenden ohne Angst dem Thema Programmierung nähern und dabei theoretisch Erlerntes direkt in der Praxis anwenden“, sagt Matthias Zey, Ausbilder bei der Infineon Technologies AG aus Warstein. Bei dem Weltmarktführer für Halbleiterlösungen war der Roboter schon mehrfach im Einsatz. Über Online-Tutorials haben die Azubis dort erste Schritte im Umgang mit dem Roboter gelernt. Dabei wurden sie von Infineon-Roboterexperte Felix Memmel unterstützt. Dann ging es in die Praxis.

Zunächst haben die Auszubildenden ausprobiert, wie sich der Roboter bewegen und in einer Warteposition halten kann. Dann gingen sie komplexere Herausforderungen an: Im 3D-Drucker stellten sie Finger für den Greifarm des Roboters her, um damit Module in Trays greifen und sortieren zu können. „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Spaß und Verantwortungsbewusstsein die Auszubildenden an ein solches Projekt herangehen“, sagt Matthias Zey. „Sie arbeiten auf diesem Weg nicht nur zusammen, sondern sie lernen auch, Probleme zu lösen.“ Klasse!

Übrigens: Die Idee dazu hatte vor zwei Jahren der Lippstädter Unternehmer Max Clemens Jungeblodt. Mehr Informationen zum Projekt sind hier zu finden.

Quelle: Industrie- und Handelskammer Arnsberg, Hellweg-Sauerland
Bildnachweis: Infineon Technologies AG

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