Viele Projekte zur Standortsicherung Südwestfalens

Die Sperrung der A45-Talbrücke ist eine enorme Belastung für Südwestfalen. Die A45 ist eine der wichtigsten Verbindungen sowohl innerhalb der Region, als auch nach außen. Laut einer Untersuchung des Verkehrsverbandes Westfalen verursacht jeder Tag der Vollsperrung einen wirtschaftlichen Schaden von einer Million Euro in der Region. Deshalb wurden den südwestfälischen Bundes- und Landtagsabgeordneten im Rahmen eines „Parlamentarischen Abends“ nun vielfältige Maßnahmen zur Standortsicherung vorgestellt – Klasse!

Der Ideenkatalog „Südwestfalen startet durch“ beinhaltet mehr als 20 Projekte und politische Forderungen, die seit März von einem breiten Netzwerk aus Unternehmen, Hochschulen und Berufskollegs, Kreisen und Kommunen, Kammern und vielen weiteren Akteuren zusammengestellt wurden. „Ziel der gebündelten Aktion ist es, Südwestfalen angesichts der dramatischen Situation konsequent und nachhaltig zu stärken“, erklärt Marco Voge, Landrat des Märkischen Kreises.

Die Projektvorhaben sind in drei Themenfelder gegliedert. Zum einen soll die Bildungs- und Forschungslandschaft gestärkt werden. Dafür wird unter anderem vorgeschlagen, ein Großforschungsinstitut zum Thema „Wasserstoff“ in der Region anzusiedeln. Außerdem geht es um die klimaschonende Mobilität der Zukunft. Hier soll zum Beispiel der Nahverkehr für Pendler:innen und Ausflügler:innen gestärkt werden. Auch zur Fachkräftegewinnung gibt es Projektvorschläge, unter anderem neue Wohnkonzepte wie ein Azubi-Campus oder Wohnen auf Zeit. Mit diesen und vielen weiteren Projekten sollen die Herausforderungen der Region gemeinsam angegangen werden.

Alle weiteren Informationen dazu findet man hier.

Quelle: Südwestfalen Agentur
Bildnachweis: Michael Bahr

Teile diesen Artikel:

Du hast Lust auf weitere positive Nachrichten aus Südwestfalen?

Montagspost per E-Mail

💪🏼Jeden Montag drei Top-News per Email erhalten

Weitere positive Geschichten entdecken…

Menü