So soll „Rambo ll“ Straßenwärter*innen besser schützen!

Bei Baustellen auf Bundesstraßen oder Autobahnen besteht stets die Gefahr, dass die Straßenwärter*innen verletzt werden können. Viele Autos rasen in hohem Tempo vorbei. Um sie besser zu schützen, starten der Landesbetrieb Straßen.NRW und das NRW-Verkehrsministerium „Rambo II“ nun ein Pilotprojekt. Unter anderem die B54 zwischen Siegen und Kreuztal, der Stadtautobahn HTS. Das Projekt heißt „Rambo ll“. Dahinter verbirgt sich ein Absperrfahrzeug mit einem Anpralldämpfer.

Wie funktioniert das? „Rambo II“ sichert die Straßenwärter*innen nach hinten ab, wenn sie beispielsweise mit Grünpflege- oder Reinigungsarbeiten beschäftigt sind. Fährt jemand mit seinem Fahrzeug auf das Absperrfahrzeug auf, wird der Anpralldämpfer wie eine Ziehharmonika zusammengedrückt. Die Wucht des Aufpralls wird abgefangen, selbst bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h. Im Idealfall bleiben alle Beteiligten – auch die Fahrzeuginsassen – unversehrt. Nur der Anpralldämpfer ist danach kaputt und muss ersetzt werden.
Das Projekt wird nun mindestens ein Jahr getestet, um zu sehen, ob „Rambo II“ wirklich für mehr Sicherheit sorgt.

Mehr Informationen zu „Rambo ll“ sind hier zu finden.

Quelle: NRW-Verkehrsministerium

Bildnachweis: Landesbetrieb Straßenbau NRW

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