Siegener Unternehmen eleQtron entwickelt Quantencomputer-Technologie weiter

Am Forschungszentrum Jülich ist ein neuer Quantencomputer an den Start gegangen. An seiner Entwicklung war auch das Siegener Unternehmen eleQtron beteiligt. Der Ionenfallen-Quantencomputer namens „JION“ soll künftig an das Jülicher Supercomputernetzwerk angebunden werden. Klasse! 

JION bedeutet „Jülich trapped-ION quantum computer“. Das System verwendet elektrisch geladene Atome, sogenannte Ionen, als Recheneinheiten. Elektromagnetischer Felder halten diese in der Schwebe. So sollen besonders stabile Berechnungen mit geringen Fehlerraten ermöglicht werden. 

JION soll künftig Teil der „Juelicher Nutzer-Infrastruktur für Quantencomputing“ (JUNIQ) werden. Damit können Nutzer:innen aus Forschung und Industrie bestimmte Rechenaufgaben an den Quantencomputer auslagern. So lassen sich Quanten- und Höchstleistungsrecheninfrastruktur miteinander verbinden. Diese Kombination ist in dieser Form deutschlandweit bislang einmalig. 

Entwickelt wurde JION gemeinsam vom Siegener Start-up eleQtron und dem Forschungszentrum Jülich. Das Ministerium für Kultur und Wirtschaft unterstützt das Projekt bis Ende 2027 mit rund 21 Millionen Euro. Zum Einsatz kommen könnte JION unter anderem in Bereichen wie Logistik, Verkehr, Chemie, Medizin und Materialforschung. 

Übrigens: Das Siegener Unternehmen arbeitet bereits am nächsten Projekt mit dem Namen SQALING. Dabei steht die Weiterentwicklung der Ionenfallen-Technologie zu skalierbaren, chipbasierten Plattformen für Quantencomputer imMittelpunkt. Dafür stellt das Land bis zu rund 25 Millionen Euro aus EU-Mitteln bereit. 

Weitere Informationen finden Sie hier 

Quelle: MWIKE NRW
Bildquelle: Land NRW / Marius Becker 

Teile diesen Artikel:

Du hast Lust auf weitere positive Nachrichten aus Südwestfalen?

Montagspost per E-Mail

Jeden Montag drei Top-News per Email erhalten

       
 

Weitere positive Geschichten entdecken…