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Schwammwald-Projekt im Arnsberger Wald feiert Meilenstein

Im späten Mittelalter wurden Waldflächen, die nur schwer zu bewirtschaften waren, entwässert, um sie nutzbar zu machen. Der Arnsberger Wald war hiervon besonders betroffen. Das Schwammwald-Projekt des Kreis Soest holt jetzt das Wasser zurück in den Wald. Ziel ist es, die natürliche Pufferfunktion des Waldbodens und damit den naturnahen Wasserkreislauf wieder herzustellen. So wird die Widerstandskraft des Waldes gegenüber den Folgen des Klimawandels gestärkt. Und der erste Bauabschnitt des Projekts ist jetzt geschafft. Klasse!
Allein im Arnsberger Wald gibt es 483 Kilometer künstlich angelegte Entwässerungsstrukturen. Auf dem trockenen Waldboden konnten Baumarten wie Fichten gut gedeihen und wurden in Monokulturen angelegt. Heute aber ist jeder Tropfen Wasser, der im Bestand bleibt, wichtig. Deswegen werden im Schwammwald-Projekt 48 Kilometer der Entwässerungsgräben zurückgebaut.
Richtig gut: „Damit stärken wir nicht nur die ökologische Balance im Arnsberger Wald, sondern schaffen auch einen langfristigen Nutzen für die gesamte Region”, erklärte Peter Franken, Kreis-Dezernent für Regionalentwicklung in Soest. Denn der Wald gehört mit seinen mehr als 500 Quadratkilometern zu einem der wichtigsten Ökosysteme im Sauerland.
Bis Ende 2027 sollen alle Bauabschnitte fertiggestellt sein und im Juli bietet das Landschaftsinformationszentrum Wald und Wasser Möhnesee e.V. eine Exkursion zum Schwammwald-Projekt an.
Mehr Informationen zu der Veranstaltung & dem Projekt finden Sie hier.
Quelle: Kreis Soest
Bildquelle: Susanne Schulte-Nölle/ Kreis Soest
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