Neues 3D-Zahnmodell eröffnet Möglichkeiten für präzisere Produkttests

Wie lassen sich Produkte für die Zahnmedizin noch präziser und belastbarer testen, um Qualität und Sicherheit zu gewährleisten? Genau damit beschäftigt sich das 3D-Druckzentrum der FH Südwestfalen in Soest. Jetzt wurde dort ein hoch belastbares Zahnmodell aus Edelstahl entwickelt, um Mund- und Zahnschutzprodukte besser testen zu können. Klasse!

Das Modell wird im sogenannten additiven Verfahren gefertigt, bei dem Metallpulver schichtweise aufgetragen wird. So entstehen detailgenaue und langlebige Vorlagen, die hohen Belastungen standhalten. Das Ziel des Projekts besteht darin, Produkte unter realistischen Voraussetzungen zu prüfen, bevor sie in der Anwendung eingesetzt werden. Dadurch ist es möglich, Produkte wie Sportmundschutze und Zahnschutzsysteme bereits im Entwicklungsprozess sicher zu testen.

Ein besonderer Vorteil des Modells ist, neben der Langlebigkeit, auch die Wiederverwendbarkeit. Dadurch werden die Tests nicht nur realistischer, sondern es werden auch Ressourcen effizienter verwendet.

Die Ergebnisse des Projekts sollen dazu beitragen, Prozesse in Laboren und Produktionsstätten zu optimieren und die Qualität der Produkte nachhaltig zu verbessern. Gleichzeitig stärkt das Projekt Südwestfalen als Standort für innovative technische Entwicklungen.

Übrigens: Das Modell wurde gemeinsam mit der SCHEU-DENTAL GmbH aus Iserlohn und den Forschenden des Fachbereichs Maschinenbau-Automatisierungstechnik der FH Südwestfalen entwickelt.

Weitere Informationen zum Projekt und der Arbeit des 3D-Druckzentrums gibt es online auf der Webseite der FH Südwestfalen.

Quelle: FH Südwestfalen
Bildquelle: FH Südwestfalen / Sandra Pösentrup

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