Neue Doktorand*innenschule in Südwestfalen erforscht künstliche Intelligenz in Haushalten

Die Wissenschaftler*innen der Universität Siegen wagen den Blick in die Zukunft. Im Rahmen einer Doktorand*innenschule soll nämlich vier Jahre lang erforscht werden, wie Energie in Privathaushalten durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz eingespart werden kann. Geplant ist, dass Menschen mithilfte von Algorithmen dabei unterstützt werden, den Stromverbrauch zu optimieren. Die Doktorand*innenschule startete bereits Anfang Januar.

Die Forscher*innen untersuchen bei Proband*innen zuhause, wie genau sie Energie verbrauchen und wo Einsparungspotential besteht. Dabei werden Daten gesammelt, die als Basis für die künstliche Intelligenz und für die Entwicklung erster Prototypen dienen. Das Ziel ist, im Anschluss Vorschläge zur Modernisierung von Haus und Geräten abzuleiten. Die große Herausforderung des Projekts besteht darin, dass die Algorithmen nachvollziehbar und nicht abstrakt bleiben. Die Schule wird im Rahmem des Marie-Skłodowska-Curie-Programms der Europäischen Union mit 500.000 Euro gefördert. Neben zwei Doktorand*innen der Universität Siegen, nehmen an dem Projekt 13 weitere aus Dänemark, Deutschland, Schweden, Großbritannien und Griechenland teil.

Quelle: Universität Siegen

Bildnachweis: Universität Siegen

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