Erstes Wohnhaus aus dem 3D-Drucker mit Hilfe aus Südwestfalen realisiert!

3D Haus

Deutschland hat sein erstes Wohnhaus aus dem 3D-Drucker! Und die aquatherm GmbH aus Attendorn hat geholfen, dieses bislang einzigartige Projekt in Beckum zu realisieren – wow! Das zweistöckige Einfamilienhaus aus dem 3D-Betondrucker hat ca. 160 Quadratmeter Wohnfläche und beeindruckt auch durch innovative Gebäudetechnik. Und genau hier kommt die Firma aquatherm ins Spiel.

Das Attendorner Unternehmen hat ein Flächenheiz- und Kühlsystem eingebaut. Es handelt sich um ein Bauelement, das sowohl kühlen als auch heizen kann. Das System erwärmt nämlich nicht die Luft an sich, sondern die Objekte, den Boden, die Wände und sogar die Möbel! Dafür wird das System in die Decke verlegt und kann dann den Raum auf bis zu 26° erwärmen. Die Wärme strahlt daher in den Raum und wo sie auf Gegenstände trifft, werden diese erwärmt.

„Die gemessene Lufttemperatur kann bei dieser Art von Beheizung aufgrund der gleichmäßigen Wärmestrahlung der Raumumfassungsflächen ca. 3°C niedriger liegen als bei klassischen Heizungen“, erklärt Produktmanager Marius Bock. „Das Thermometer zeigt 20 °C und es fühlt sich an wie 23 °C. Dies fördert das Wohlbefinden und spart auch noch rund 18 % Energie.“ Der gleiche Effekt wird übrigens auch bei der Kühlung genutzt – Klasse!

Auch das Unternehmen „Metallwelt GmbH & Co. KG“ aus Arnsberg war an dem bahnbrechenden 3D-Haus beteiligt. Begleitet haben sie das Projekt durch die Montage eines Flachdachabschluss-Systems. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Dachsystem, das zum Beispiel bei starken Winden schützt und verhindert, dass die Hauswand durch Regenwasser feucht oder verunreinigt wird.

Ein weiteres Unternehmen aus Südwestfalen war ebenfalls am Projekt beteiligt: die MeisterWerke Schulte GmbH. Das Unternehmen ist Hersteller für Bodenbelege und konnte ihren innovativsten Boden „Lindura“ im 3D-Haus zum Einsatz bringen. Hierbei handelt es sich um einen Hightech-Holzboden in der Variante Eiche rustikal und naturgeölt. Dank eines patentierten Klicksystem musste der Boden nicht verklebt werden – Toll!

Finanziert wurde das Projekt mit 200.000 Euro vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Förderprogramm „Innovatives Bauen“. Mehr Informationen zum 3D-Haus sind hier zu finden.

Quelle: aquatherm GmbH, Metallwelt GmbH & Co. KG, MeisterWerke Schulte GmbH

Bildnachweis: Peri

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