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Arnsberger Institut arbeitet an Zukunft der Notfallmedizin

Eine leistungsfähige und flächendeckende Notfallversorgung ist von zentraler Bedeutung. In ländlichen Regionen wie in Teilen Südwestfalens erschweren jedoch lange Anfahrtswege und Fachkräftemangel den Einsatz von Notärzt:innen. Der Lösungsvorschlag: ein „Telenotarzt-System“. Erfahrene Notärzt:innen werden per Audio-, Video- und Datenübertragung direkt zum Einsatzort dazugeschaltet und unterstützen die Notfallsanitäter:innen vor Ort bei Notfallmaßnahmen, Diagnosen und Therapien.
Der Arnsberger Bund mit seinem angegliederten Institut für Notfallmedizin (INM) in Arnsberg hat nun in einem europaweiten Verfahren den Zuschlag für ein Pilotprojekt mit der Stadt Leipzig erhalten. Das zweijährige Telenotarzt Projekt startet Anfang Oktober zunächst in Leipzig und soll ab dem kommenden Jahr auch in Südwestfalen umgesetzt werden, beginnend im Kreis Soest. Ziel ist es, die wenigen Notärzt:innen optimal und bedarfsgerecht einzusetzen.
Das Arnsberger Institut bringt für dieses innovative Projekt eine umfassende Expertise mit: Es besetzt aktuell über 35 Notarztstandorte – vorwiegend in Nordrhein-Westfalen – und ist seit Jahren erfolgreich in der Aus- und Weiterbildung von Notärzt:innen aktiv.
„Wir haben uns bei diesem Verfahren beteiligt, weil wir über die nötigen Qualifikationen verfügen und der Überzeugung sind, dass Telemedizin neben KI das Zukunftsthema im medizinischen Bereich ist“, freut sich Dr. Marcel Kaiser, Geschäftsführer des INM über den Zuschlag – eine tolle Bestätigung der fachlichen Kompetenz sowie der Innovationskraft des Instituts. Wir sind gespannt auf die Umsetzung!
Weitere Infos gibt es auf LinkedIn unter Arnsberger Bund.
Quelle: Arnsberger Bund
Bildquelle: Arnsberger Bund
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