Die „Heimat des Bauens“: Warum ein neues Co-Working-Bürogebäude gerade Schlagzeilen macht…

Prototyp eines Bürogebäudes

Was passiert eigentlich, wenn in einem Gebäude all jene arbeiten, die auch mit „Bauen“ zu tun haben? Hierzu wurde in Soest nun ein sehr vielversprechendes Konzept vorgestellt und die weitere Planung läuft in vollem Gange! Wie, wo, was, warum?

Wie so oft entstand die coole Idee dazu angesichts einer schwierigen Situation. So hatten ein Architektur- sowie ein Ingenieurbüro in Soest lange Zeit Schwierigkeiten, geeignete Flächen zur Expansion zu finden. Kurzerhand schlossen beide sich zusammen – und entwickelte einen neuen Plan: Rund um den Soester Bahnhof wird nun ungewöhnliches Gebäudekonzept umgesetzt – mit dem Titel „Soest-Tech“, das allen Disziplinen des Bauen eine Heimat geben soll. Wie spannend!

Quelle: Tim Neumann

Auf vier Etagen sollen nun im Sinne eines „Co-Working-Spaces“ viele verschiedene Menschen arbeiten können, die sich ohnehin mit „Bauen“ beschäftigen – beispielsweise aus den Bereichen Stadtplanung, Vermessung, Statik oder Brandschutz oder auch Küchenbau, Solarvertrieb, oder Marketing- und Vertriebsbüros rund um das Thema Bauen/Baustoffe.

Doch was versteht man überhaupt unter einem Co-Working-Space? Der Hauptgedanke dahinter ist, dass nicht nur nebeneinander, sondern miteinander gearbeitet werden soll. Büro-Arbeitsplätze können von jedermann unkompliziert angemietet und genutzt werden. Man trifft sich in der Kaffeepause oder sitzt nebeneinander – und kommt somit viel besser schnell und unkompliziert mit Menschen in Austausch und Kontakt, die zwar an ähnlichen Themen arbeiten – aber für ganz unterschiedliche Kunden und Arbeitgeber. Kein Wunder, dass man da schnell spannende Themen in der Mittagspause bespricht oder kreative Ideen ganz nebenbei entstehen. Auch deswegen wird hier nicht von Mieter*innen, sondern von Mitgliedern gesprochen, die in das Bürohaus einziehen können. Alle sollen sich auf Augenhöhe begegnen.

Die Soester Verantwortlichen sehen viele weitere Vorteile des „Soest-Techs“: So kann beispielsweise Verkehr vermieden werden und die Arbeitsplätze als Plätze des Wohlfühlens und Beispiele des modernen Arbeitens optimal gebaut und eingerichtet werden. Ist das nicht eine coole Idee?

Also: Ein besonderes Bürogebäude mit Signalwirkung in vielerlei Hinsichten! Weitere Infos zu dem Projekt Soest-Tech sind hier zu finden.

Quelle: Tim Neumann

Bildnachweis: Tim Neumann

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