Der Kreis Soest denkt vor: Eine App für Auto, Fahrrad, Bus und Bahn!

Ein Mann fährt auf einem Fahrrad. Im Hintergrund stehen E-Scooter

Wenn von der Mobilität der Zukunft die Rede ist, dann oft auch von einem Mobilitätsmix. Künftig sollen Auto, Bus, Bahn, Fahrrad und andere Verkehrsmittel besser miteinander vernetzt sein, damit Bürger*innen einfacher von A nach B kommen. Wie so was gehen kann, macht der Kreis Soest vor: mit dem Projekt „MobiHell – Mobil am Hellweg“.

Bei dem Vorzeige-Projekt wird eine neue digitale Plattform entwickelt, auf der verschiedene Mobilitätsformen zusammengeführt werden. Was das bedeutet, erklärt Gunnar Wolters, der sich beim Kreis Soest um Mobilität und Digitalisierung kümmert: „Ein Berufspendler soll in naher Zukunft zum Beispiel morgens mit dem eigenen PKW zum nächsten Park-und-Ride-Parkplatz fahren und hier den Zug nehmen können. Am Zielort hat er die Wahl, ob er je nach Wetterlage entweder digital ein Leihfahrrad bucht oder ob der Arbeitgeber Dienstfahrzeuge zur Abholung bereitstellt. Die geplante digitale Plattform könnte auch einen Mitfahrer für eine Fahrgemeinschaft vermitteln.“ Prima!

Das Projekt wird erst in einigen Teilen des Kreises entwickelt und erprobt. Klappt alles gut, soll es ausgeweitet werden. Vor allen Dingen Pendler*innen und Dörfer sollen von dem Projekt profitieren.

Übrigens: In dem Projekt arbeiten viele Partner*innen zusammen. Der Kreis Soest, die Kommunen Warstein, Lippstadt, Soest und Bad Sassendorf, die Infineon Technologies AG, die Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH, weitere einheimische Unternehmen sowie das Zukunftsnetz Mobilität NRW.
Das Land NRW fördert das Projekt mit rund 750.000 Euro.

Quelle: Kreis Soest

Bildnachweis: Unsplash / Daniel von Appen

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