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Arnsberg und Sundern als Modellregion für das Stromnetz der Zukunft

Wie lässt sich ein Stromnetz auf die wachsenden Anforderungen der Energiewende vorbereiten? In Arnsberg und Sundern treiben die Westenergie AG und ihre Verteilnetztochter Westnetz GmbH dafür die Digitalisierung voran. Die Region entwickelt sich durch das Projekt zunehmend zu einem bundesweiten Reallabor für die Stromnetze der Zukunft. Klasse! 

Das Projekt in Arnsberg und Sundern soll dazu beitragen, einen besseren Überblick über den Zustand sowie die Auslastung der Stromnetze zu erhalten. So sollen Netzanschlussverfahren beschleunigt und die Widerstandsfähigkeit der Energieinfrastruktur verbessert werden. Auch bei Störungen soll die Digitalisierung helfen, die Versorgung schneller wiederherzustellen. 

Drei zentrale Bausteine machen das digitale Stromnetz aus: 

  • Digitale Ortsnetzstationen: 261 der 522 Stationen in Arnsberg und Sundern sind bereits digitalisiert. Sie übermitteln aktuelle Netzdaten und können aus der Ferne gesteuert werden. 
  • Smart Meter: Die intelligenten Messsysteme liefern anonymisierte Daten zum Stromverbrauch, zur Einspeisung und zur Netzauslastung. Rund 11.000 davon sind in der Region bereits installiert. 
  • Digitale Umspannwerke: In Arnsberg wurde kürzlich eine neue digitale Anlage in Betrieb genommen. Statt analoger Signale über Kupferkabel werden die Daten dort digital über Glasfaserkabel übertragen. 

„Wenn immer mehr Industrieunternehmen von fossilen auf erneuerbare Energien umsteigen, brauchen wir ein cleveres Strommanagement”, sagte Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Inbetriebnahme des Umspannwerks in Arnsberg. „Digitale und intelligente Infrastrukturen helfen uns, die gewachsenen Anforderungen zuverlässig zu bewältigen”. 

Das Projekt „Smarte Energieregion Arnsberg und Sundern“ gehört zu den „E.ON Labs“.  

Weitere Informationen finden Sie hier. 

Quelle: Westenergie AG
Bildquelle: Westenergie AG 

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