Regionale Lichtgeschichte neu entdecken: Mehr als 2000 Exponate jetzt online

Vom Kienspan bis zur LED, vom Kerzenhalter bis zur Deckenleuchte: Wie hat sich das Lichtmachen im Laufe der Jahrhunderte verändert? Antworten darauf gibt jetzt das neue Digitale Museum für Lampen und Leuchten des Lichtforums NRW in Arnsberg-Neheim. Mehr als 2000 Exponate aus der Geschichte der Beleuchtung sind ab sofort online zu entdecken. Wow! 

Die digitale Sammlung enthält zum Auftakt 2148 Objekte mit 3289 Bildern. Zu sehen sind unter anderem historischen Beleuchtungsgeräte sowie Leuchtmittel und Zeugnisse der jüngeren regionalen Licht- und Leuchtengeschichte. Dahinter steckt eine über 30 Jahre gewachsene Sammlung, die zusammengetragen, bewahrt und dokumentiert wurde. 

„Ohne das Engagement unzähliger Akteure über viele Jahre hinweg wäre manches heute vermutlich nicht mehr vorhanden“, sagt Dennis Köhler, der das Lichtforum NRW aufgebaut und das F.LUX initiiert hat. „Das Digitale Museum baut auf dieser Arbeit auf und gibt uns erstmals die Möglichkeit, die Sammlung in ihrer Breite öffentlich sichtbar zu machen“. 

Für die Online-Präsentation wurden die Bestände, auch von Unternehmen aus der Region, in ehrenamtlicher Arbeit neu gesichtet und aufbereitet. Gleichzeitig soll das Digitale Museum weiterwachsen. Wer Hinweise, zusätzliche Informationen oder Korrekturen zu den Exponaten beitragen kann, kann sich dafür an das F.LUX wenden. 

Die Originale bleiben dabei weiter der Region erhalten. Der Großteil der Sammlung wird in Depots oder Lagern aufbewahrt, während ausgewählte Stücke bereits im F.LUX in Arnsberg-Neheim zu sehen sind. Ab November kommt mit der Sonderausstellung „LichtMachen“ ein weiteres Angebot hinzu, das die Geschichte der Leuchtenindustrie im Sauerland beleuchtet. 

Das Digitale Museum finden Sie hier. 

Quelle: Lichtforum NRW
Bildquelle: Lichtforum NRW 

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