Der demografische Wandel stellt auch die Gesellschaft und die Versorgungssysteme in Südwestfalen vor neue Aufgaben. Insbesondere die Fragestellung, wie Menschen im höheren Alter möglichst lange altersgemäß und selbstständig in ihrem Eigenheim leben können, rückt immer mehr in den Fokus. Genau damit beschäftigt sich das Forschungsprojekt GAiST („Glücklich Altern mit Smart-Living-Technologien“), das von der Universität Siegen in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl an Partnern aus Forschung, Industrie und Praxis durchgeführt wird, um eine Antwort auf diese Frage zu finden. Klasse!
Im Mittelpunkt stehen moderne Smart-Home-Technologien, die älteren Menschen dabei helfen sollen, ihren Alltag sicherer und komfortabler zu gestalten. In 30 Wohneinheiten ausgewählter Seniorenzentren wurden dazu intelligente Sensoren, die Bewegungen wahrnehmen, Sturzerkennungs- sowie Warnsysteme integriert. Zusätzlich wird auf die Verwendung von medizinischen Messinstrumenten gesetzt.
Das Wohlergehen der Senior:innen hat dabei Vorrang, weshalb die gewonnenen Daten anonym behandelt werden. Die Daten unterstützen das medizinische Personal dabei, genauere gesundheitliche Einschätzungen zu stellen. Sie tragen auch auf längere Sicht dazu bei, neue medizinische Möglichkeiten für ältere Menschen zu schaffen, in Pflegeeinrichtungen Zeit zu sparen sowie das Pflegepersonal zu entlasten.
Übrigens: Das Forschungsprojekt gehört zum Technologieprogramm SmartLivingNEXT und das Projekt soll sich Ende 2026 abgeschlossen werden.
Weitere Informationen zum Projekt GAiST gibt es auf der Webseite der Universität Siegen.
Quelle: Universität Siegen
Bildquelle: Universität Siegen





