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Wow! Forschungsprojekt aus Südwestfalen im Weltall

Auf der Internationalen Raumstation ISS wird zu den unterschiedlichsten Themen geforscht. Im kommenden Jahr startet ein weiteres Forschungsprojekt auf der ISS. Und dies hat eine Besonderheit. Denn es ist „made in Südwestfalen“!
Geplant wurde das Weltraumexperiment von Johanna Piepjohn im Rahmen ihrer Masterarbeit. Sie hat an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn „Life Science Engineering“ studiert und arbeitet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln. „Meine Aufgabe war es, den Versuch so optimal vorzubereiten, dass im All praktisch nichts mehr schiefgehen kann“, erklärte Johanna Piepjohn.
Das Experiment dreht sich rund um den Einfluss der Schwerelosigkeit auf die Konjugation von Bakterien. Was Konjugation ist? Wenn Bakterien eng zusammen sind, übertragen sie bestimmte genetisch kodierte Eigenschaften aufeinander. Sie übertragen also ihre besten Eigenschaften aufeinander. So auch zum Beispiel Antibiotikaresistenzen. Wie dieser Prozess von der Schwerelosigkeit beeinflusst wird, soll nun auf der ISS herausgefunden werden.
Damit dort auch alles problemlos abläuft, muss einiges vorbereitet und bedacht werden, um insbesondere Infektionen mit den Bakterien zu vermeiden. Das Experiment wird dann live von der ISS nach Köln ins Zentrum für Luft- und Raumfahrt übertragen, wo die Forscher:innen den Verlauf hautnah verfolgen.
Quelle: Fachhochschule Südwestfalen
Bildnachweis: Fachhochschule Südwestfalen
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